Der Autor

Erik
Lelek.

„Worte sind für mich mehr als Buchstaben, sie sind das, was bleibt, wenn alles andere in mir zu Staub zerfällt.“

Erik Lelek schreibt in ein Notizbuch, während er auf einer Gartentreppe sitzt.

Über das Schreiben

Ich bin Erik Lelek – ein Suchender, ein Fragender, ein Autor, der in den ungesagten Worten ein Zuhause gefunden hat. Worte sind für mich mehr als Buchstaben, sie sind das, was bleibt, wenn alles andere in mir zu Staub zerfällt. Sie sind der Anker in einem Sturm, der mich immer wieder fortzureißen droht, und die Rettung, wenn die Welt zu laut oder zu leise wird.

Für mich ist das Schreiben kein bloßes Handwerk, es ist ein Überleben. Es gibt Momente, in denen das Leben so laut schreit, dass ich darin zu verschwinden drohe. Jeder Gedanke, jede Erinnerung prasselt wie ein Trommeln auf mich ein, bis ich nicht mehr weiß, was davon wirklich zu mir gehört. In diesen Momenten sind es die Worte, die mich retten.

Das Schreiben ist mein Zuhause, ein Raum, den ich nur für mich betrete – roh, ungeschützt, aber frei. Hier darf alles existieren: Die Gedanken, die ich niemals ausspreche. Die Erinnerungen, die wie Schatten an den Wänden meines Inneren tanzen. Die Gefühle, die ich so lange unterdrückt habe, dass ich sie kaum noch erkenne.

2019 saß ich das erste Mal vor einem leeren Blatt Papier und begann, meine innersten Gedanken aufzuschreiben – nicht für andere, sondern nur für mich. Es waren schwere Zeiten, in denen ich oft das Gefühl hatte, in der Dunkelheit zu versinken. Doch genau in dieser Dunkelheit fanden die Worte ihren Anfang.

Erik Lelek mit seinem Buch am Wasser.
Das stumme Echo der Abwesenheit · Erik Lelek